Am Donnerstagmorgen gegen 08:30 Uhr ist es in der Tuchmacherstraße in Finsterwalde zu einem Verkehrsunfall gekommen, der einen größeren Einsatz von Rettungskräften nach sich zog. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Transporter der Marke CITROEN auf der Tuchmacherstraße unterwegs, als das Fahrzeug an der Kreuzung zur Forststraße unter einer dort befindlichen Bahnbrücke hängen blieb.
Durch die Wucht des Aufpralls kam der Transporter abrupt zum Stillstand. Ersthelfer sowie kurz darauf eintreffende Einsatzkräfte fanden den Fahrer bewusstlos im Fahrzeug vor. Die Feuerwehr leitete umgehend Maßnahmen zur technischen Rettung ein, um den Mann schonend aus dem beschädigten Fahrzeug zu befreien. Parallel dazu übernahmen Rettungskräfte die medizinische Erstversorgung.
Nach der Stabilisierung wurde der Fahrer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Einsatzkräfte davon aus, dass ein plötzlich aufgetretenes medizinisches Problem ursächlich für den Unfall gewesen sein könnte.
Weitere Personen kamen bei dem Unfall glücklicherweise nicht zu Schaden. Allerdings entstand erheblicher Sachschaden: Sowohl am Transporter als auch an der Bahnbrücke wird dieser auf insgesamt rund 20.000 Euro geschätzt.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Brückenkonstruktion beschädigt wurde, kamen Sachverständige der Bahn zum Einsatz. Diese überprüften die Statik und konnten schließlich Entwarnung geben. Der Zugverkehr, der während der Einsatzmaßnahmen vorsorglich nur mit Schrittgeschwindigkeit an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde, konnte im Anschluss wieder regulär freigegeben werden.
Der stark beschädigte Transporter wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Zudem beseitigte die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe, darunter Kühlflüssigkeit, um eine Gefährdung für den nachfolgenden Verkehr und die Umwelt auszuschließen.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Tuchmacherstraße. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Fahrbahn jedoch wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

















