Mülltonnen in Brand und Angebranntes Essen sorgen für Einsätze der Senftenberger Wehren

Am gestrigen Donnerstagabend wurden kurz nach 20:30 Uhr die Feuerwehren Senftenberg, Brieske, Großkoschen und Peickwitz sowie ein Rettungswagen und die Polizei zu einem Einsatz mit dem Stichwort „Gebäudebrand Klein“ in die Senftenberger Bahnhofstraße alarmiert. Dort brannten auf einem Parkplatz hinter dem REWE Markt mehrere Mülltonnen an einer Hauswand. Das Feuer drohte auf eine Außenterrasse eines Restaurants sowie auf Geschäftsräume überzugreifen. Durch die eintreffenden Kameraden der Feuerwehr Senftenberg wurde die Brandbekämpfung mittels Schnellangriff umgehend eingeleitet und so ein übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde eine intensive Nachkontrolle mittels Steckleiter an der Hauswand und auf der Terrasse des Restaurants mittels Wärmebildkamera durchgeführt. Die Abfallbehälter auf dem Müllplatz wurden vollständig zerstört, zu dem kam aufgrund der Wärmeentwicklung eine Fensterscheibe des angrenzenden Gebäudes zu Bruch. Durch den Brand kam es zu einem Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die Kräfte ihre Gerätehäuser wieder anfahren.

Dort angekommen gingen gegen 21:45 Uhr erneut die Meldeempfänger der Kameraden aus Senftenberg, Brieske, Großkoschen und Peickwitz erneut los. Diesmal lautete das Einsatzstichwort „Gebäudebrand Groß“ und der Einsatzort befand sich in der Bernhard-Kellermann-Straße. Zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei eilten die Einsatzkräfte zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus aus der die Feuermeldung kam. Nach der ersten Lageerkundung durch den Angriffstrupp konnte kein Feuer vorgefunden werden. Es handelte sich hierbei um angebranntes Essen auf dem Herd der Mietwohnung. Es wurden lediglich Kontrollen durchgeführt sowie die Wohnung und der Aufgang durch die Kameraden belüftet. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand, auch waren keine Sachschäden zu verzeichnen. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen konnte der Mieter wieder in seine Wohnung zurückkehren. Für die eingesetzten Kräfte ging es wieder zurück zu ihren Ausgangspunkten.

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