Pressemitteilungen der Polizeidirektion Süd vom 03.02.2020

Cottbus, Burg: Ein 27 Jahre alter und obdachloser Mann sorgte in den letzten Tagen für Polizeieinsätze in Cottbus und Burg. Er irrte bereits seit einigen Tagen im Cottbuser Stadtgebiet herum und verübte kleinere Diebstähle. In Schmellwitz betrat er am Sonntag unberechtigt ein Firmengelände in der Walther-Rathenau- Straße. Gegen Mittag tauchte der Mann aus Tschechien dann in Burg auf, entwendete und verzehrte Äpfel, randalierte an einer Bushaltestelle und versuchte, in einer gewerblichen Einrichtung die Zeche zu prellen. Einem Platzverweis kam er nicht nach, so dass er in Gewahrsam genommen wurde.


Cottbus: Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Anwohners stellten Polizeibeamte am Sonntagmorgen zwei polizeilich bereits in Erscheinung getretene Personen im Inneren eines leergezogenen Wohnhauses in der Greifenhainer Straße fest. Die 41-jährige Frau und der 33 Jahre alte Mann hatten unter anderem einschlägiges Einbruchswerkzeug bei sich. Zudem entdeckten die Beamten diverse Fahrradrahmen und -teile sowie größere Mengen Kupferkabel. Werkzeuge und mögliches Diebesgut wurden sichergestellt. Beide wurden vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Peitz: Ein Fehler beim Ausparken wurde am Sonntagnachmittag mit einem Schaden von rund 3.000 Euro recht teuer. In der Siedlungsstraße war ein PKW RENAULT gegen einen VW gestoßen. Der Fahrer des Verursacherfahrzeuges entfernte sich zudem unerlaubt vom Unfallort, so dass die Kriminalpolizei nun zur Sache ermittelt.

Peitz: Am Bahnhof entwendeten Unbekannte ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Die bronzene Statue wiegt etwa zwei Tonnen und ist zirka 3,50 Meter breit und 3,20 Meter hoch. Am Samstag gegen 08:45 Uhr wurde die Polizei über diesen dreisten Diebstahl informiert. Die Spurensuche durch Kriminaltechniker und erste Befragungen im Umfeld ergaben keine weiteren Erkenntnisse. Deshalb bitte die Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, sich telefonisch unter 0355 4937 1227 in der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße zu melden. Nutzen Sie auch das Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben.
 
Peitz: Unbekannte entwendeten am Montagvormittag einen PKW MAZDA, der auf einem öffentlichen Parkplatz in der Schulstraße abgestellt war. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des grauen Autos.
 
Guben: Der Polizei wurde am Sonntagnachmittag ein Einbruch in eine Werkstatt auf einem Grundstück in der Grünstraße gemeldet. Unbekannte waren gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und hatten diverse Werkzeuge gestohlen. Eine erste Schätzung geht von einem Schaden in Höhe von rund 1.000 Euro aus.
 
Forst: Das Wochenende nutzten Unbekannte, um gewaltsam in einen Firmen-PKW und in ein Lager in der Amtstraße einzudringen. Nach ersten Erkenntnissen wurden elektrische Werkzeuge gestohlen und so Schäden von mehreren tausend Euro verursacht.
 
Wiesengrund: Dieseldiebe zapften am zurückliegenden Wochenende in Gahry unberechtigt Kraftstoff ab. Sie öffneten die Tanks von vier Fahrzeugen bzw. Arbeitsmaschinen auf einem Firmengelände und konnten so mindestens 700 Liter erbeuten.

 Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Sonntag zur Mittagszeit darüber informiert, dass zwei polizeibekannte Männer Reifenkomplettsätze zum Verkauf anboten, bei denen der Verdacht bestand, dass diese aus Diebstählen stammen könnten. Das Fahrzeug der beiden Verdächtigen wurde in der Heinrich-Heine-Straße gestoppt, um eine Kontrolle durchzuführen. Einer der beiden Tatverdächtigen versuchte, zu Fuß zu flüchten, was nach wenigen Minuten vereitelt wurde. Insgesamt 30 Sätze von Kompletträdern, die von Fahrzeugen der Marke SKODA stammten, konnten in dem VW-Transporter festgestellt werden. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass diese aus einem Diebstahl in einer Firma in Dessau (Sachsen-Anhalt) stammten. Gegen die beiden Männer im Alter von 23 und 25 Jahren wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, die mutmaßliche Diebesbeute sichergestellt.
 
Königs Wusterhausen: Am Montagvormittag wurde der Polizei ein Diebstahl angezeigt, der in der vergangenen Nacht in der Johannes-R.-Becher-Straße verübt worden war. Aus einem geparkten Kleintransporter waren nach dem gewaltsamen Aufbrechen Werkzeuge im Wert von mindestens 2.000 Euro gestohlen worden. Die Kriminalpolizei hat inzwischen weitere Ermittlungen übernommen.
 
Eichwalde: Seit Samstagabend dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem Todesfall an, der der Polizei kurz vor 23:00 Uhr gemeldet wurde. Am Gleiskörper der S-Bahn war in Bahnhofsnähe ein zunächst unbekannter männlicher Leichnam gefunden worden. Der Verstorbene wurde als 32-Jähriger aus der Region identifiziert. Bislang ist ein Einwirken Dritter am Tod des Mannes nicht nachweisbar. Wie in solchen Fällen erforderlich, wurde ein Todesursachen-Ermittlungsverfahren eingeleitet.
 
Großziethen: Am frühen Sonntagnachmittag wurde der Polizei ein Einbruch angezeigt, von dem eine Imbisseinrichtung Am Schulzenpfuhl betroffen war. Offenbar hatten sich Unbekannte in der vorangegangenen Nacht gewaltsam Zugang zu den Geschäftsräumen verschafft und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Gestohlen wurde einer ersten Übersicht zufolge nichts. Dennoch summierten sich die Schäden auf mehrere hundert Euro.
 
Mittenwalde: Im Ortsteil Motzen ereignete sich am Sonntag kurz vor 13:00 Uhr ein Verkehrsunfall, der seine Ursache in der Missachtung der Vorfahrt hatte. An der Ecke der Bestenseer Straße zur Straße Kleiner Berg waren zwei PKW zusammengestoßen, was rund 4.500 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Autos fahrbereit.
 
Schönefeld: Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei wurden am Sonntag kurz vor 17:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich auf einer Ampelkreuzung der Landstraße am Abzweig Roter Dudel ereignet hatte. Nach der Missachtung der Vorfahrtsregelung waren ein PKW VW und ein FORD kollidiert. Alle fünf Fahrzeuginsassen, darunter zwei Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren, hatten dabei Verletzungen erlitten, die in umliegenden Krankenhäusern medizinisch zu versorgen waren. Bei einem Gesamtschaden von etwa 15.000 Euro wurden beide Autos abgeschleppt.
 
Schwerin: Kurz nach 19:00 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei am Sonntag alarmiert, da ein Brandausbruch an der Seestraße gemeldet worden war. Auf einem Privatgrundstück stand ein Geräteschuppen in Flammen und das Feuer griff auf den daneben befindlichen Carport sowie einen dort untergestellten MERCEDES-Kleinbus über. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, aber der Schuppen brannte nieder. Nach dem Abschluss der Löscharbeiten wurden Kriminaltechniker angefordert, um die Ermittlungen zur Brandursache zu unterstützen. Der bislang absehbare Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich.

Schulzendorf: Anwohner der Herweghstraße riefen am Sonntagabend um 22:00 Uhr die Polizei, da vor einem Einkaufszentrum ein Papiercontainer in Brand geraten war. Der Behälter brannte trotz des sofortigen Einsatzes der Feuerwehr nieder, der Unterstand und die benachbarte Hausfassade wurden in Mitleidenschaft gezogen. Da die Brandursache bislang nicht abschließend geklärt werden konnte, wurden Ermittlungen der Kriminalpolizei eingeleitet und Spuren gesichert.

Straupitz: Am Montagmorgen wurde die Polizei gegen 07:15 Uhr über einen Verkehrsunfall informiert, der sich auf der Landstraße zwischen Byhlen und Straupitz ereignet hatte. Ein PKW AUDI war mit einem Wolf zusammengestoßen. Der Wolfsbeauftragte beim Landesumweltamt wurde ebenso verständigt, wie der Amtstierarzt, da das Tier erheblich verletzt von seinen Qualen erlöst werden musste. Personen wurden nicht verletzt, während sich die Sachschäden am Auto auf etwa 1.500 Euro summierten.
 
Senftenberg: Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu dem am 30.01.2020 angezeigten Raub ergaben, dass die Tat nicht stattgefunden hatte. Dass vermeintliche Opfer, eine 23-Jährige, erzählte ihrem Freund gegenüber diese Legende. Die junge Frau muss sich nun wegen der Vortäuschung einer Straftat verantworten.
Ausgangsmeldung vom 31.01.2020 
Senftenberg: Eine 23-Jährige, die am Donnerstagabend mit dem Fahrrad auf dem Steindamm in Richtung Adolf-Hennecke-Straße unterwegs war, zeigte der Polizei an, dass sie gegen 18:30 Uhr von zwei unbekannten Männern plötzlich gestoppt und in einer fremden, ihr nicht bekannten Sprache angesprochen wurde. Dann gab sie an, einen Schlag ins Gesicht bekommen zu haben und zu Boden gefallen zu sein. Als sie zu sich kam, fehlten ihre Halskette und ein Schal. Sie wurde anschließend zur Behandlung im Krankenhaus vorstellig. Die Polizei bittet deshalb Zeugen, die eventuell sachdienliche Hinweise zu der vorbeschriebenen Situation geben können, sich ich unter der Telefonnummer 03573 880 in der Polizeiinspektion OSL in Senftenberg oder im Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben zu melden.
 
Sedlitz: Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einer Wehranlage zwischen dem Geierswalder und dem Sedlitzer See gerufen. Dort hatten Unbekannte einen Verschlussdeckel der Regelanlage unbefugt geöffnet: In der Folge floss eine nicht bekannte Wassermenge in den Baustellenbereich zwischen der Wehranlage und dem Sedlitzer See. Durch die Feuerwehr wurde das Wehr wieder geschlossen. Für Personen bestand keine Gefahr. Ob im Baustellenbereich ein Schaden entstanden ist, muss noch geklärt werden. Es wird wegen der Störung öffentlicher Betriebe ermittelt.
 
Buckow: Zwei bisher unbekannte Einbrecher versuchten am Sonntag kurz vor 16:00 Uhr, eine Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Dorfstraße zu öffnen. Aufmerksame Nachbarn sprachen die Täter an, die sofort die Flucht ergriffen, ohne dass sie ins Haus eindringen konnten.
 
Calau: Sonntagnachmittag musste ein Eigentümer einer Garage in der Ziegelstraße feststellen, dass Unbekannte diese aufgebrochen hatten. Vor Ort gerufene Polizisten mussten bei weiteren vier Garagen feststellen, dass auch in diese gewaltsam eingedrungen worden war. Ob und was gestohlen worden ist, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
 
Ruhland: Am Montagmorgen gegen 07:15 Uhr fuhr ein Fahrer mit einem LKW rückwärts gegen einen Grundstückszaun in der Berliner Straße. Erst in einem Graben kam das Fahrzeug zum Stillstand und musste anschließend durch einen Kran geborgen werden. Der entstandene Sachschaden an dem weiter fahrtüchtigen Firmen-LKW wurde mit rund 1.000 Euro angegeben.
Löhsten, Bad Liebenwerda: Gegen 06:00 Uhr ereigneten sich am Montagmorgen gleich zwei Wildunfälle im Landkreis Elbe-Elster. So auf der B 101 zwischen Löhsten und dem Abzweig Beyern sowie auf der B 101 zwischen Bad Liebenwerda und dem Abzweig Prieschka, wo ein Fuchs und ein Reh jeweils in einen PKW liefen. Die Tiere verendeten und an den Fahrzeugen entstanden Sachschäden in vierstelliger Höhe.

Pressemitteilungen-Polizeidirektion Süd

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