Verkehrsunfall auf der BAB 13 löst Großeinsatz aus

In der heutigen Nacht, gegen 1:30 Uhr, wurden mehrere Feuerwehren zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 13 zwischen Ruhland und Ortrand alarmiert. Die Feuerwehr wurde mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall LKW/Bus“ alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache war der Anhänger eines LKW im Straßengraben zum Liegen gekommen. Außerdem ist aus dem LKW eine größere Menge von Kraftstoff ausgetreten. Bei diesem Unfall wurden keine Personen verletzt. Nach der ersten Sichtung der Ladepapiere, wurde das Einsatzstichwort auf „Hilfeleistung Gefahrgut Groß“ erhöht und weitere Kräfte zum Einsatz hinzugezogen. Dazu kam die Gefahrguteinheit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Laut den Ladepapieren sollte sich ein Gefahrstoff auf den Anhänger befinden. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand darin, die Fahrbahn mit Hilfe von Bindemittel abzustumpfen, sodass keine weitere Gefahr durch den ausgetretenen Kraftstoff bestand. Unter Chemikalienschutzanzug wurde die Ladung des LKW in Sicherheit gebracht. Eine Gefahr für Personen bestand nicht. Die Bundesautobahn 13 war in Richtung Dresden für mehrere Stunden voll gesperrt. Laut Informationen des Lagedienst der Leitstelle Lausitz in Cottbus, waren zwischenzeitlich 113 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Bundesautobahn wurde in den frühen Morgenstunden an die Straßenmeisterei übergeben. Ob und wie lange es auf der Bundesautobahn 13 noch zu Beeinträchtigungen kommt, ist nicht bekannt.

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