Peitz: Schwerer Verkehrsunfall fordert Todesopfer – PKWs und LKW beteiligt

Am Donnerstag wurden die Wehren aus dem Amt Peitz sowie mehrere Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber sowie die Polizei kurz nach 13 Uhr auf die Ortsverbindungsstraße zwischen Peitz und Heinersbrück alarmiert. Die digitalen Meldeempfänger der Einsatzkräfte zeigten das Einsatzstichwort “Verkehrsunfall LKW/Bus” an. Am Einsatzort eingetroffen zeigte sich den Kameraden ein schreckliches Bild, zwei PKW sowie ein LKW waren in einen Unfall, unweit der Einfahrt zum Kraftwerk, verwickelt worden. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge ist ein aus Richtung Peitz kommender PKW MERCEDES, beim Überholen eines zum Kraftwerk abbiegenden LKW, frontal gegen einen PKW AUDI gestoßen und kollidierte anschließend mit dem LKW. Dabei wurde der 66-jährige Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt und musste durch Kameraden der Feuerwehr mit schweren hydraulischen Geräten befreit werden. Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät, er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Seine Beifahrerin erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und musste per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der Benz fing nach der Kollision Feuer, dieses konnte rasch gelöscht werden. Der 52-jährige Lenker des LKW, ebenfalls ein MERCEDES, verletzte sich leicht und wurde zur Behandlung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Neben der Befreiung der eingeklemmten Person wurden durch Feuerwehrleute massiv ausgelaufene Betriebsstoffe gebunden sowie der Rettungsdienst unterstützt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Rekonstruktion des Unfallherganges ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Zur Absicherung der Einsatzmaßnahmen blieb die Landstraße 474 in der Ortslage Heinersbrück bis in die Abendstunden voll gesperrt. Die Ermittlungen dauern bis zur Stunde an. Im Einsatz war außerdem die Werkfeuerwehr der LEAG mit mehreren Fahrzeugen. Die Autos wurden durch einen Abschleppdienst geborgen.

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