Hoyerswerda: Lagerhalle steht im Vollbrand – Polizei nimmt Person fest

Zu einem ausgedehnten Lagerhallenbrand wurden am frühen Freitagmorgen die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda sowie zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung gerufen. Anwohner hatten gegen 3 Uhr Explosionsgeräusche wahrgenommen, kurz darauf stand die Halle in der Lise-Meitner-Straße schon komplett in Flammen. Die Kameraden haben bereits auf der Anfahrt einen deutlichen Flammenschein aus der Richtung wahrnehmen können. An der Einsatzstelle wurde umgehend eine Brandbekämpfung eingeleitet, hierfür kamen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz mit mehreren C-Rohren zum Einsatz. Den Feuerwehrleuten gelang es noch einen Kleinbus sowie Anhänger aus der Lagerhalle zu retten. Weitere Fahrzeuge, darunter auch zwei Wohnmobile, wurden durch das Feuer vollständig zerstört. Auch wurden mehrere Gasflaschen gefunden und ins Freie verbracht, dort wurden sie heruntergekühlt. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, auch darüber wurde die Brandbekämpfung im Außenangriff vorgenommen und das Dach mittels Motorkettensäge geöffnet. Ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der Einsturzgefahr, nicht mehr möglich gewesen. Der Einsatzleiter ließ über die Leitstelle Ostsachsen weitere Wehren an die Einsatzstelle alarmieren.

Durch die Feuerwehr wurde wenig später ein Schaumgemisch zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das Gebäude wurde durch die Flammen völlig zerstört, es brannte vollständig aus. Mit einem Bagger wurden aus der Halle die Überreste der verbrannten Fahrzeuge gezogen und Brandgut nach draußen befördert. Ein 46-jähriger musste durch Polizeibeamte fixiert werden, da er erst die Löscharbeiten der Feuerwehr behinderte und anschließend handgreiflich geworden war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Mann wohl um den Besitzer des ausgebrannten Opel Vectra. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Freitag hinein, ehe die Kameraden das Feuer aus hatten. Nun müssen Kriminaltechniker den Brandort untersuchen und die Brandursache klären. Die ist nämlich noch völlig unbekannt. Es entstand ein hoher Sachschaden im Wert von rund 60.000 Euro. Der Einsatz war gegen 12 Uhr am Freitagmittag beendet.

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